Inklusion

GEW Rosenheim bleibt am Ball

Film und Diskussion zur Inklusion

Ein aktuelles pädagogisches Schlagwort: Inklusion – die Homepage des Kultusministeriums bietet hierzu viele Seiten Information an, doch was kommt „unten“ an? Der Kreisverband Rosenheim der GEW beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema, und nach dem Besuch der inklusiven Privaten Grundschule Oberaudorf-Inntal, der einzigen weit und breit, vor einiger Zeit, luden die GEWler zur Filmvorführung „Schule Berg Fidel“ ins „Z“ ein. Kreisvorsitzender Andreas Salomon konnte zur gut besuchten Veranstaltung Lehrer verschiedener Schularten, betroffene Eltern, Physiotherapeuten und die Leiterin der Privaten Grundschule, Frau Rita Mechtl, begrüßen. Der Film begleitet vier Schüler der vierten Klasse der Grundschule Berg Fidel, einem Stadtteil von Münster, während des Schuljahres: behindert, nichtbehindert, hochbegabt, lernschwach. Mit dem Ende des Schuljahres ist die Inklusion vorbei und die Schüler werden auf weiterführende Schulen verteilt. Als Fazit aus Film und lebhafter Diskussion, teilweise auch auf Grund persönlicher Erfahrung, war zu folgern: Inklusion, also die gemeinsame Beschulung von Kindern mit ohne Beeinträchtigung ist wünschenswert und möglich, allerdings bei einem hohen finanziellen, materiellen Aufwand und mit hohem persönlichen Einsatz. Frau Mechtl hob u. a. auch hervor, dass Inklusion nicht nach der vierten Klasse enden darf und bis zum Schulabschluss weitergeführt werden muss. In seinem Schlusswort bedankte sich Kreisvorsitzender Salomon für die engagierten Beiträge und fragte, ob Inklusion mit dem bayerischen, vielfach gegliederten Schulsystem möglich sei. Die Antwort der GEW wäre: möglichst lange gemeinsam zur Schule gehen, idealerweise „eine Schule für alle“.